Französische Bulldogge

Die Krankheiten zu den die französische Bulldogge neigt

Werbung

Der französischen Bulldogge können immer mehr Menschen nicht widerstehen. Ist es ihr liebevoller Charakter? Vielleicht auch der süße Blick? Das weißt natürlich nur Du. Doch in der kleinen „Krankheiten Rubrik“ möchten wir auf viele Hunderassen und ihre rassetypischen Erkrankungen eingehen, wo leider auch die französische Bulldogge keine Ausnahme macht. Klar ist, krank kann jeder Hund werden und nur, weil die Erkrankungen typisch sind, muss Deine französische Bulldogge ja nicht an diesen erkranken. So soll es nicht suggeriert werden. Doch Du solltest eben auch wissen, worauf Du dich einlässt.

Französische Bulldoggen neigen zur Bildung von Harnsteinen

Leider neigen die beliebten französischen Bulldoggen in der Tat zur Bildung von Urolithiasis. Dies ist der Fachbegriff für Harnsteine. Es gibt für sie sowohl genetische Ursachen als auch krankheitsbedingte Begründungen. Doch auch die Ernährung kann eine maßgebliche Mitschuld an dieser Harnsteinbildung ausmachen. Der veränderte pH-Wert im Urin kann zum Beispiel eine mögliche Ursache dafür sein oder aber eine zu hohe Werte an Phosphor und Kalzium können ein weiterer Grund sein, wieso vielleicht auch Deine französische Bulldogge an Harnsteinen erkrankt ist. Die Überversorgung durch Magnesium ist derweil ebenso eine plausible Erklärung für die Bildung von Struvitsteine, sodass auch hier genauer geachtet werden muss.

Die Zwischenzehdermatitis und Hautfaltenentzündung ist ebenso rassetypisch

Auffällig an einer kleinen französischen Bulldogge sind ja nicht selten die Hautfalten, welche allerdings auch zu unangenehmen Reibungen führen können. Dies führt nicht selten zu einer Hautfaltenentzündung. Ähnlich wenn Du eine kleine Speckfalte am Bauch hast, viel schwitzt und dort Reibungen entstehen. Zudem verstärkt sich die Gefahr einer Hautfaltenentzündung, wenn der Vierbeiner falsch ernährt wird. Hier empfiehlt sich immer, wenn bereits die Entzündung auftritt, dass die französische Bulldogge eine angepasste Nährstoffversorgung erhält und auf allergieauslösende Rohstoffe erst einmal gänzlich verzichtet wird.

Wenn Du derweil feststellst, dass Hautausschlag zwischen den Zehen Deiner französischen Bulldogge auftritt, liegt das meist einer Futterallergie. Dann sprechen Tiermediziner von der Zwischenzehdermatitis, die mit Juckreiz und Hautveränderungen einhergehen kann. Hier wäre es zielführend, dem Tierarzt das zu zeigen und herauszufinden, was für eine Futtermittelunverträglichkeit herrscht.

Immer daran denken, alles sind rassetypische Erkrankungen, die nicht auftreten müssen!

Damit Du uns keineswegs missverstehst. Nur weil Erkrankungen rassetypisch sind, heißt es ja nicht gleich, dass Deine französische Bulldogge an diesen erkrankt. Es ist nur eine Hilfe, um die Rasse und möglichen Probleme einmal genauer kennenzulernen. Hier will Dir niemand eine Hunderasse ausreden, sondern sollen potenzielle Besitzer nur wissen, worauf sie sich möglicherweise einstellen könnten und damit diese nicht verwundert sind, weil es ihn im Vorfeld niemand gesagt hat.

Autor: Tina Müller (übertragen an Marcel Rübesam am 28.07.2019)

Weitere spannende Themen

 
Werbung

Kommentar hinterlassen