Diätfutter für Deinen Vierbeiner – das musst Du wissen

Werbung

Anders als viele Hundebesitzer glauben, ist Diätfutter nicht ausnahmslos für Vierbeiner mit Übergewicht geeignet, sondern sind viele Ursachen der Grund, warum dieses Futter an Bedeutung gewinnt. Dieser Artikel soll Dir also ein gewisses Feingespür für das wichtige Ernährungsthema geben, damit Du sofort verstehst, wieso es wichtig sein kann, alles Notwendige über das Diätfutter zu wissen.

Das sind Ursachen, wieso Du Deinem Hund Diätfutter zur Verfügung stellen musst

Leider glauben viele, dass ein Hund nur dann Diätfutter bekommt, wenn er zu dick sei. Das ist so allerdings bei Weitem nicht richtig, sondern gibt es etliche Gründe, wieso auch Dein Hund Diätfutter
bekommen muss. Welche Ursachen das sein können, führen wir Dir hier gerne auf, damit Du genau weißt, warum es sein kann, dass
nicht nur übergewichtige Hunde auf Diätfutter angewiesen sind.

Diabetes mellitus
• Übergewicht
• Bauchspeicheldrüsenentzündungen ( Pankreatitis )
• Nach einer Kastration
• Nierenerkrankungen
• Adipositas
• Lebererkrankungen

Das sind Erkrankungen oder Ursachen, die dafür sprechen, den Hund mittels Diätfutter zu ernähren. Du siehst hier natürlich sofort selbst, dass nicht automatisch nur das Übergewicht oder ein adipöser Hund der Grund sein müssen, wieso Dein Hund Diätfutter benötigt.

Auch beim Diätfutter gibt es reichlich Unterschiede, die Du kennen musst

Jetzt weißt Du, welche Erkrankungen und Ursachen es haben kann, dass Dein Hund entsprechendes Diätfutter benötigt. Doch damit hier keine Missverständnisse auftreten, nicht jedes Diätfutter ist für jede Erkrankung geeignet. Es gibt selbst hier erhebliche Unterschiede, die Du kennen musst und einige Erkrankungsbilder haben entsprechende Voraussetzungen für eine gesunde Fütterung, die wir hier ebenfalls nicht unerwähnt lassen möchten.

Lebererkrankungen beim Hund: fettarmes und eiweißarmes Futter muss verfüttert werden

Es gibt viele Ursachen, wieso Dein Hund an einer Lebererkrankung leidet. Ob chronische Entzündungen, organische Schäden oder Tumore. Wichtig ist, dass wird Dir auch Dein Tierarzt sagen, dass jetzt das Futter umgewechselt werden muss, damit dieses Organ weiter arbeiten kann, und nicht überfordert wird. Denn die Leber ist u.a für die Entgiftung verantwortlich und weist Hunderte weitere Funktionen auf. Deswegen ist es wichtig, dass Diätfutter hier fettarm und eiweißarm ist.

Diabetes mellitus beim Hund: Dies musst Du beim Diätfutter beachten

Diabetes ist nicht nur eine menschliche Erkrankung, sondern kann dies auch den nicht übergewichtigen Vierbeiner treffen. Hier ist es ganz wichtig, dass Du kein herkömmliches Futter mit Obst-Zucker oder Zuckerzusätzen orderst. Auf spezielles Diätfutter für Diabetiker Vierbeiner solltest Du daher achten. Es gilt hier, den Blutzuckerspiegel konstant zu halten. Um Inulin Spritzen wirst Du leider nicht herumkommen, aber es ist beim Diabetiker Hund auch ganz wichtig, dass Du regelmäßige Fütterungen einhältst, damit der Blutzuckerspiegel beim Hund aufrecht in einer guten Balance bleibt.

Bei Nierenerkrankungen sind proteinarme Futtersorgen zu empfehlen

Es gibt ganz unterschiedliche Krankheitsbilder rundum die lebenswichtigen Nieren. Nierensteine und Niereninsuffizienz sind nur zwei der möglichen Krankheitsbilder, die Deinen Hund treffen können. Die Niere ist jedoch derart wichtig, weil sie Abfallstoffe aus dem Körper befördert und harnwichtige Stoffe reguliert, aber auch den Elektrolythaushalt kontrolliert, dass Du bei der Futtervergabe ausgesprochen vorsichtig sein musst. Deswegen ist hier Futter zu empfehlen, welches einen geringen Proteingehalt aufweist, dieser sollte nicht mehr als 22 Prozent ausmachen und am besten noch etwas weniger sein.

Bauchspeicheldrüsenerkrankungen erfordern faserreiches Futter ohne zu viel Fett

Der Pankreassaft ist wichtig, damit Dein Hund eine verbesserte Verdauung genießt und eine Pankreatitis ist schon bei Menschen nicht unkompliziert. Denn die Bauchspeicheldrüse ist für die Verdauung von Kohlenhydrate, Fette und Proteine verantwortlich ist. Wenn hier eine Ausbalancierung durch chronische Entzündungen etc. auftritt, führt das zu Problemen. Eine Aufspaltung der Nährwerte ist dadurch nicht möglich, sodass eine dringliche Futterumstellung notwendig wird. Hier ist faserreiches Futter wie mit Rübenschnitzel etc. wichtig und ein zu hoher Fettgehalt sollte vermieden werden. Dafür gibt es natürlich spezielles Diätfutter, aber frag da immer noch Deinen Tierarzt, was er empfiehlt.

Übergewichtige Hunde solltest Du niemals ohne Absprache mit dem Tierarzt auf Diät setzen

Eines möchten wir noch vorweg nehmen. Natürlich erkennt man, wenn sein Hund zu viel auf die Waage bringt, sich zu wenig bewegt und die Kilos sich sammeln. Du kannst jedoch nicht auf eigene Faust das Futter durch Diätfutter austauschen, weil dafür auch der restliche Gesundheitszustand geprüft werden muss. Hinzu kommend, dass der genaue Bedarf wichtig zu kennen ist, der Energieverbrauch etc. Deswegen ist hier stets der Tierarzt wichtig, ehe Du das Diätfutter anwendest.

Diätfutter bitte nur nach Absprache mit Deinem Tierarzt verfüttern

Du musst gut mit den Erkrankungen und den Inhaltsstoffen aller Futtersorten vertraut sein, um zu wissen, was für Dein Hund richtig oder falsch ist. Darüber hinaus solltest Du nicht bei Verdachtsmomente sofort das Futter umstellen, sondern die Diagnose durch einen Tierarzt bestätigen lassen. Auch bei Übergewicht kannst Du nicht einfach das Futter umstellen, weil hier Nebenfaktoren wie Erkrankungen etc. ankommt und Dein Tierarzt die bestmögliche Empfehlung aussprechen kann. Diätfutter ist flexibel einsetzbar und sollte stets mit dem Tierarzt abgesprochen werden.

Autor: Tina Müller (übertragen an Marcel Rübesam am 22.06.2019)

Bildnachweis

weitere spannende Themen

 
Werbung

Kommentar hinterlassen